WBV Wohnbau- und Verwaltungs- GmbH Coswig

Regelmäßig lüften !

Das richtige Lüften von Innenräumen – wie Büros und Wohnungen – kann helfen, das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 über Aerosole zu verringern.

Aerosole reichern sich in geschlossenen Innenräumen schnell an und verteilen sich im gesamten Raum. Aerosole (feinste luftgetragene Flüssigkeitspartikel und Tröpfchenkerne) sind ein möglicher Übertragungsweg des Coronavirus. Bei längerem Aufenthalt in kleinen, schlecht oder nicht belüfteten Räumen erhöht sich das potenzielle Risiko einer Übertragung durch Aerosole. Regelmäßiges Lüften – durch Stoß- und Querlüfte*n oder über Lüftungstechnik in den jeweiligen Räumen – kann das *Risiko einer Infektion deutlich reduzieren.

Lüften Sie Innenräume regelmäßig und gründlich!

Das Umweltbundesamt empfiehlt: Innenräume sollten mit einem möglichst hohen Luftaustausch und Frischluftanteil versorgt werden. Eine möglichst hohe Frischluftzufuhr ist eine der wirksamsten Methoden, Aerosole aus Innenräumen zu entfernen. Durch das Lüften gelangt Frischluft in den Raum, wodurch die Aerosolkonzentration gesenkt werden kann. Je mehr Frischluft zugeführt wird, desto stärker werden die Aerosole in der Raumluft verdünnt. Frischluft sorgt auch allgemein für gute Luftqualität im Raum, indem beispielsweise hohe Kohlendioxidkonzentrationen (CO2) vermieden werden.

Lüften Sie Wohnräume regelmäßig, insbesondere wenn sich mehrere Personen darin aufhalten. Dies sollte entweder über weit geöffnete Fenster (Stoßlüftung) über mehrere Minuten oder – noch wirksamer – durch das Querlüften bzw. Querstromlüften erfolgen. Als Faustregel empfiehlt das Umweltbundesamt das Stoßlüften für im Schnitt mindestens 10 bis 15 Minuten, wobei im Sommer 20 bis 30 Minuten gelüftet werden sollte, während im Winter bei großen Temperaturunterschieden auch schon fünf Minuten ausreichend sein können.
Sind mehrere Personen im Raum, sollten Sie auch während des Treffens regelmäßig und gründlich lüften.

Kühlt das regelmäßige Lüften während der Heizperiode die Räume nicht zu sehr aus und ist das nicht Energieverschwendung?

Stoßlüftung für wenige Minuten bewirkt einen guten Austausch der Raumluft in wenigen Minuten. Die Wände werden durch das Stoßlüften nur wenig ausgekühlt. Dagegen kühlt das Dauerlüften mit gekippten Fenstern während der Heizperiode die Wände im Bereich der Fenster aus und führt zu einem höheren Energieverbrauch. Unter dem Aspekt des Energieverbrauchs ist das Stoßlüften die bevorzugte Art zu lüften. Dabei gilt: Je größer die Temperaturunterschiede zwischen innen und außen, desto schneller und intensiver erfolgt der Luftaustausch.
Als Faustregel empfiehlt das Umweltbundesamt das Stoßlüften für im Schnitt mindestens 10 bis 15 Minuten, wobei im Sommer 20 bis 30 Minuten gelüftet werden sollte, während im Winter bei großen Temperaturunterschieden auch schon fünf Minuten ausreichend sein können.

Warum kann man nicht einfach nach eigenem Ermessen Lüften?

Der Mensch kann zwar beim Betreten eines Raumes die Luftqualität einschätzen. Durch Geruchsadaptationen verliert er aber innerhalb sehr kurzer Zeit sein* Beurteilungsvermögen*. Aus diesem Grund nehmen Personen, die sich lange in einem Raum aufhalten, die Verschlechterung der Luftqualität nicht mehr wahr und sehen daher keinen Anlass zu lüften. Im Gegensatz dazu schließen wir ein Fenster sehr schnell, wenn die Temperatur sehr stark absinkt oder es draußen zu laut wird.


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